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Podcast

Schwarz auf Gelb – Folge 4: Der Internationale Strafgerichtshof

20. Mai 2022

Folge 3, Gast: Andreas Zumach, Journalist, Publizist und Buchautor, Moderation: Hannah Huber und Anna-Maria Hirschhuber, Musik: Christoph Schabl

Am 7. November 2019 wurde Bosco Ntaganda vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in einem wegweisenden Urteil zu 30 Jahren Haft verurteilt. Unter anderem war es das erste Urteil für den Einsatz von sexualisierter Gewalt als Kriegswaffe.

Der IStGH setzt also neue Maßstäbe und die Urteile erwecken regelmäßig großes internationales Interesse. Doch wie ist es dazu gekommen? Und warum gibt es diesen Strafgerichtshof erst seit wenigen Jahren? Was sind seine Grenzen und was macht Hoffnung für die Zukunft?

In dieser Folge widmen wir uns dem Internationalen Strafgerichtshof. Vor allem im Zuge des Russland-Ukraine Krieges haben alle auf einmal darüber gesprochen. Aber was nun wirklich die Aufgaben und Kompetenzen des IStGH sind, war dennoch nicht ganz klar für uns.

Deswegen haben wir Andreas Zumach – Journalist, Publizist, Buchautor und Experte für internationale Beziehungen und Konflikte – auf die gelbe Couch gebeten. Er zeigt anhand aktueller Beispiele, was der IStGH tut und, warum das gar nicht so kompliziert ist, wie wir gedacht haben.

Die Aufnahme für diese Podcast-Folge fand Anfang März statt, also in den Anfangstagen des Kriegs in der Ukraine. 

Wenn sie 1992 vorausgesagt hätten, in sechs Jahren wird es einen internationalen Strafgerichtshof geben über den in der UNO Generalversammlung eigentlich seit 1946 – seit der ersten Resolution – immer wieder gesprochen wird, dann hätten viele gesagt: 'Du spinnst ja!'

Andreas Zumach, Experte für internationale Beziehungen und Konflikte

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