© Phil Moore / AFP via Getty Images
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DR Kongo: Bewaffnete Gruppe begeht Kriegsverbrechen – Behörden müssen Unterstützung einstellen

25. Juni 2026

TRIGGERWARNUNG: Der folgende Text enthält explizite Beschreibungen von Vergewaltigung und Folter.

Eine von der kongolesischen Armee (Forces Armées de la République Démocratique du Congo – FARDC) unterstützte bewaffnete Gruppe hat im Territorium Rutshuru im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) Zivilist*innen getötet und gefoltert, Eigentum geplündert und Frauen als Sexsklavinnen missbraucht.

Dies geht aus Recherchen von Amnesty International hervor.

CMC-FDP unterhält Außenposten in Bukombo und greift Zivilpersonen an, oft nachts oder in Gegenden, in denen sich nur wenige M23-Kämpfer aufhalten. Nach Zusammenstößen mit der M23 haben Kämpfer der CMC-FDP Vergeltungsaktionen gegen Menschen vorgenommen, die mit M23-Kämpfern verwandt sind und denen Verbindungen zur M23 unterstellt werden.

Diese Menschenrechtsverstöße gegen Zivilpersonen verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht und könnten Kriegsverbrechen darstellen.

Die Zivilbevölkerung in Bukombo und Umgebung sitzt in der Falle, gefangen zwischen zwei brutalen Gruppen: der M23 und der CMC-FDP. Was die Menschen dort tagtäglich erdulden müssen ist entsetzlich, insbesondere in abgelegenen Gebieten, in denen die CMC-FDP völlig ungestraft agiert.

Tigere Chagutah, Regionaldirektor für das östliche und südliche Afrika bei Amnesty International

Die CMC-FDP (Collective of Movements for Change – People’s Defence Forces) ist ein Zusammenschluss bewaffneter Gruppen und gehört zu Wazalendo (Suaheli für „Patrioten“).

Wazalendo ist eine Koalition bewaffneter Gruppen, mit der sich die kongolesische Armee in ihrem anhaltenden Kampf gegen die von Ruanda unterstützte bewaffnete Gruppe M23 zusammengetan hat.

CMC-FDP ist vor allem im Gebiet Bukombo in Rutshuru aktiv, das derzeit von der M23 kontrolliert wird.

„Die Behörden der DR Kongo verurteilen oft – völlig zu Recht – die von der M23 begangenen Menschenrechtsverstöße, doch gleichzeitig ignorieren sie ähnliche Gewalttaten und Verstöße, die von Wazalendo und damit auch von der CMC-FDP begangen werden. Damit billigen sie diese Verbrechen faktisch und entziehen sich ihrer Verantwortung, die Zivilbevölkerung zu schützen und Wazalendo-Kämpfer zur Verantwortung zu ziehen. Internationale Akteure müssen die Regierung der DR Kongo auffordern, jegliche Unterstützung für diese bewaffneten Gruppen unverzüglich einzustellen.“

Zwischen März und April 2026 sprach Amnesty International über sichere Telefonverbindungen mit 16 Betroffenen, Überlebenden und auch Verwandten von Zivilpersonen, die zwischen Juni und Dezember 2025 von Kämpfern der CMC-FDP misshandelt, gefoltert, entführt, vergewaltigt oder getötet worden waren. Amnesty International erhielt zudem glaubwürdige Berichte von Menschenrechtsverteidiger*innen über ähnliche Verstöße der Gruppe in der Region – darunter summarische Hinrichtungen und das Anzünden von Häusern.

Amnesty International legte der CMC-FDP am 8. Juni 2026 schriftlich ihre Erkenntnisse vor und bat um Informationen zum Verhalten ihrer Kommandeure und Kämpfer gegenüber Zivilpersonen in den von der Gruppe kontrollierten Gebieten. Der Sprecher der CMC-FDP, Héritier Donald Gashegu, antwortete am 16. Juni 2026 schriftlich. Die CMC-FDP wies jede Verantwortung für die dokumentierten Übergriffe zurück und erklärte, dass „die CMC-FDP sich weiterhin zur Achtung der Menschenrechte und zur Disziplin ihrer Kämpfer bekennt“.

Vergewaltigung und sexualisierte Gewalt gegen Frauen

Eine Frau Anfang 20 berichtete Amnesty International, dass Kämpfer der CMC-FDP sie aus ihrem Haus entführten und drei Monate lang gefangen hielten, nachdem ihr Mann sich im Mai 2025 der M23 angeschlossen hatte.

Sie stellten mich vor die Wahl: Ich könnte entweder mitkommen, oder sie würden mich töten

Frau Anfang 20

Sie gab an, dass Kämpfer der CMC-FDP sie in einem Haus in ihrem Lager festhielten und ihr einen Kommandanten vorstellten, der nun ihr „Ehemann“ sei. Jeden zweiten Tag erhielt sie eine Tasse Tarowurzeln und Mais zu essen. Sie sagte, sie habe zwei weitere Frauen gesehen, die ebenfalls in dem Lager festgehalten wurden, doch die Kämpfer hätten gedroht, sie zu erschießen, falls sie mit ihnen spräche. Ihren Angaben zufolge wurde sie von dem Kommandanten wiederholt vergewaltigt. „Ich dachte, wenn ich mich weigere, bringt er mich um. Er kam jeden Abend [um Sex zu haben].“ Sie floh, als die M23 das Lager der CMC-FDP angriff.

Amnesty International sprach außerdem mit einer 22-jährigen Frau, die angab, dass Kämpfer der CMC-FDP sie im Juni 2025 entführten, nachdem ihr Mann sich der M23 angeschlossen hatte. Sie brachten sie zu ihrem Stützpunkt in Mudugudu in Bukombo, wo auch sie gezwungen wurde, die „Ehefrau“ eines Kommandanten zu werden. „Er sagte: ‚Wenn du nicht mit mir schläfst, bringe ich dich um‘.“ Die Frau sagte, dass noch vier weitere Frauen in dem Lager waren, die ebenfalls gezwungen wurden, „Ehefrauen“ für Kämpfer zu sein.

Sie habe auch gesehen, wie Zivilpersonen in dem Lager festgehalten und misshandelt wurden. „Sie nahmen Menschen mit und brachten sie in das Lager. Wer nichts Wertvolles an sich hatte, wurde geschlagen. Wer Glück hatte, wurde in Ruhe gelassen. Es gab [unterirdische Zellen], in denen sie Menschen einsperrten. Sie hielten Menschen für Geld fest.“ Dies kommt dem Kriegsverbrechen der Entführung gleich.

Die 22-Jährige floh im Oktober 2025, als die M23 das Lager angriff.

Die beiden Frauen, die sexualisierte Gewalt überlebt hatten und mit denen Amnesty International sprach, wurden unter Bedingungen festgehalten, die Sexsklaverei gleichkamen. Sie gaben an, sich infolge der Vergewaltigungen mit sexuell übertragbaren Infektionen angesteckt zu haben, was ihnen Schmerzen und Leid bereitete. Beide Frauen wurden in Gesundheitszentren behandelt. Allerdings haben viele Frauen, die sexualisierte Gewalt durch Mitglieder von Wazalendo-Gruppen überleben, keinen Zugang zu angemessener medizinischer und psychologischer Versorgung.

Sexsklaverei und andere Formen sexualisierter Gewalt, die vor dem Hintergrund bewaffneter Konflikte begangen werden, sind schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und kommen Kriegsverbrechen gleich. Zudem verletzen diese Verstöße mehrere Menschenrechte, darunter das Recht auf Gleichheit und Nichtdiskriminierung, das Recht auf körperliche Unversehrtheit sowie das Verbot von Folter und anderer Misshandlung.

Die CMC-FDP erklärte, sie „weise die Vorwürfe, ihre Kämpfer hätten Frauen vergewaltigt, sexuell versklavt oder zu einer ‚Heirat‘ mit ihren Kommandanten gezwungen, kategorisch zurück“. „Unseren internen Disziplinar- oder Justizgremien wurden keine Beschwerden, offiziellen Berichte oder Hinweise bezüglich der genannten Vorfälle vorgelegt.“

Die Führung der CMC-FDP hätte von den Misshandlungen durch ihre Kommandeure wissen müssen. Sie könnte sich der Mittäterschaft an diesen Misshandlungen schuldig gemacht haben, wenn sie von den Vorfällen wusste und nichts unternommen hat, um sie zu verhindern oder zu unterbinden.

Misshandlung und andere Menschenrechtsverstöße gegen Frauen

Am 20. November 2025 suchten acht Menschen Zuflucht in einem Bananenhain in Mashango, einem Dorf in Bukombo, um sich vor einem Feuergefecht zwischen der M23 und lokalen bewaffneten Gruppen – darunter vermutlich auch die CMC-FDP – in Sicherheit zu bringen. Unter ihnen befanden sich auch eine schwangere Frau und ihr Mann.

Die Kämpfer spürten sie auf und baten um Speiseöl. „Wir sagten ihnen, dass wir kein Öl hatten. [Daraufhin] plünderten sie unsere Häuser und brannten sie nieder. Einer [der Kämpfer] hatte Mitleid mit mir. Er sagte: ‚Diese Frau ist schwanger und steht kurz vor der Entbindung, wir müssen sie verschonen‘.“

Laut Angaben der Frau handelte es sich um Kämpfer der CMC-FDP, da die Gruppe einen Stützpunkt in Mashango in Bukombo hatte, einem Gebiet, das von der CMC-FDP kontrolliert wird.

Die Kämpfer nahmen ihren Mann mit und töteten ihn. „Sie zerhackten ihn mit Macheten. Alle wurden mit Macheten getötet. Ich suchte [später] nach den Leichen … wir fanden ihre Leichen, als sie bereits verwesten.“ Die Frau brachte am selben Tag um 17:30 Uhr allein im Wald einen kleinen Jungen zur Welt.

Eine weitere Überlebende berichtete Amnesty International, dass sich ihr Mann im Juni 2025 der M23 anschloss und im darauffolgenden Monat Kämpfer der CMC-FDP zu ihr nach Hause kamen. „Sie waren zu viert [und sie kamen] um die Mittagszeit. Zwei hatten Gewehre und zwei hatten Holzstöcke. Ich sagte zu ihnen: ‚Bitte habt Erbarmen mit mir, ich bin schwanger.‘ Sie sagten: ‚Deine Schwangerschaft ist nicht unser Problem; wir wollen deinen Mann sehen.‘ Sie schlugen mich wiederholt. Sie traktierten mich mit Schlägen und verletzten mich mit einem Messer. Am nächsten Tag hatte ich eine Fehlgeburt.“

Die CMC-FDP wies den Vorwurf zurück, Häuser geplündert und in Brand gesteckt zu haben.

Rachemorde und summarische Hinrichtungen

Neun Überlebende berichteten Amnesty International, dass Kämpfer der CMC-FDP ihre Männer töteten oder entführten, weil sich ihre Söhne oder Männer der M23 angeschlossen hatten.

Eine 35-jährige Frau gab an, dass im November 2025 ein Kommandant der CMC-FDP und sechs Kämpfer zu ihrem Haus in Kyahemba, einem Dorf in Bukombo, kamen. Ihren Angaben zufolge kam der Kommandant ins Haus und fragte: „Hast du zugelassen, dass dein Kind [von der M23] rekrutiert wurde?“ Die Frau sagte, ihr 15-jähriger Sohn sei Anfang des Monats ohne Vorwarnung von zu Hause weggegangen, um sich der M23 anzuschließen. „Ich sagte ihm, dass ich nicht wusste, wie er rekrutiert wurde. Dann fing er an, auf meinen Mann zu schießen.“ Sie gab an, ihr Mann sei vor den Augen seiner Kinder, die 6 und 8 Jahre alt waren, dreimal in die Brust geschossen worden. Der Frau wurde später mitgeteilt, dass ihr Sohn bei der M23 ums Leben gekommen sei.

Nach Angaben von vier Betroffenen und laut Informationen eines Menschenrechtsverteidigers war ein in Kyahemba stationierter Kommandant der CMC-FDP an der Inhaftierung bzw. Tötung der Angehörigen der Betroffenen beteiligt.

Eine weitere Frau, Elisabeth*, berichtete, dass im November 2025 sechs Kämpfer der CMC-FDP zu ihr nach Hause kamen und ihren Mann suchten. Vier von ihnen waren ehemalige Nachbarn. „Sie befahlen uns, das Haus zu verlassen. Sie sagten: „Ihr arbeitet mit der [M23] zusammen … Sie taten so, als steckte [mein Mann] mit der M23 unter einer Decke. Sie schossen dreimal auf ihn, in die Brust und in den Genitalbereich. Danach plünderten sie das Haus. Sie nahmen vier Ziegen, Kleidung und Kochtöpfe mit.“

In ihrer Antwort an Amnesty International nannten Vertreter*innen die CMC-FDP keine konkreten Maßnahmen, die sie ergriffen hatten, um den Vorwürfen nachzugehen, dass ihre Kämpfer Zivilpersonen getötet hätten. Sie erklärten, sie verfügten nicht über ausreichende Informationen, um Ermittlungen durchzuführen.

Erpressung und Bedrohung

Bevor die M23 in die Gegend kam, zog die CMC-FDP Geld von den Bewohner*innen ein – eine Art Steuer, die als la la salama (Suaheli für „Schlafe friedlich“) bezeichnet wird. Diese „Steuern“ dienten angeblich dem Schutz der Zivilbevölkerung. Eine Betroffene berichtete, ihr Mann habe sich der M23 angeschlossen, weil er die Erpressung satt hatte.

Innocent*, der in Kyahemba arbeitete, gab an, dass Kämpfer der CMC-FDP dreimal Geld von ihm verlangten, nachdem sein Sohn sich im August 2025 der M23 angeschlossen hatte. Er zahlte ihnen 300 US-Dollar. „Jedes Mal sagten sie, ich solle meinen Sohn dazu bringen, sich ihrer Gruppe anzuschließen. Ich sagte: Ich habe ihn doch nicht dorthin gebracht. Wie soll ich ihn denn finden? Immer wenn sie kamen, schlugen sie mich. Sie brannten drei Häuser nieder, meines und noch zwei andere. Sie sagten, wenn ich ihnen kein Geld gebe, bringen sie mich um.“

Justine*, eine 20-jährige Frau, berichtete, dass ihr Mann im Juli oder August 2025 geflohen sei, ohne ihr etwas zu sagen. Im September standen Kämpfer der CMC-FDP bei ihr vor der Tür. „Ich sehe aus wie eine Tutsi. [Kämpfer der CMC-FDP] brachen die Tür auf, kamen rein und verpassten mir einen Hieb auf den Hintern und auf die Brust. Sie fesselten meine Hände. Dann befahlen sie: ‚Sag uns, wo dein Mann ist‘.“ Als sie sagte, sie wisse es nicht, teilten die Kämpfer ihr mit, sie würden sie zu einem der Militärkommandanten der CMC-FDP bringen, der sie dazu zwingen würde, den Aufenthaltsort ihres Mannes preiszugeben.

Auf dem Weg half ihr einer der Kämpfer zu fliehen. „Ich war schwanger, und der Kämpfer hatte Mitleid mit dem Baby. Er sagte: ‚Wenn du dorthin gehst, werden sie dich töten‘.“

Justine ging davon aus, dass sich ihr Mann der M23 angeschlossen hatte, weil er Angst hatte. Sie sagte, dass M23-Mitglieder im Juli oder August zu ihrem Mann gesagt hatten: „[Du] bist ein ruandischer Tutsi, und alle Tutsi, die sich nicht der M23 anschließen, werden geköpft werden.“

Die CMC-FDP schrieb: „Die CMC-FDP verfolgt weder eine Politik noch eine Praxis, Lösegeld oder Zahlungen von Angehörigen derjenigen zu fordern, die sich der M23 oder einer anderen oppositionellen Bewegung angeschlossen haben. Sollten vereinzelte Fälle von Verhaltensweisen vorliegen, die unseren Grundsätzen zuwiderlaufen, wären wir die Ersten, die wissen möchten, wer die Täter sind, damit angemessene Maßnahmen gemäß den Disziplinarvorschriften und im Sinne der Gerechtigkeit ergriffen werden können.“

Die Führungskräfte der CMC-FDP hätten wissen müssen, dass es zu Erpressungen und Lösegeldforderungen kam, und hatten die Pflicht, diese zu untersuchen und die beteiligten Kämpfer zur Rechenschaft zu ziehen. Wenn sie wussten, dass diese Handlungen stattfanden, und sie diese nicht unterbunden haben, könnten sie sich der Menschenrechtsverstöße mitschuldig gemacht haben.

Unterstützung der kongolesischen Armee für die CMC-FDP

Im Mai 2023 verabschiedete die Regierung der DR Kongo ein Gesetz zur Schaffung einer Reservistenarmee, das bestimmte örtliche bewaffnete Gruppen, darunter die CMC-FDP, in die kongolesische Armee integrierte. Dadurch wurden zusätzliche Kräfte für den Kampf gegen die M23 geschaffen.

Die kongolesische Armee unterstützt die bewaffneten Gruppen finanziell und mit Waffen und Munition. Der Finanzminister der DR Kongo teilte dem Verteidigungs- und Sicherheitsausschuss der Nationalversammlung im Dezember 2025 mit, dass der Staat den Wazalendo-Gruppen monatlich 4 Millionen US-Dollar zahle.

Ende 2023 und Anfang 2024 erhielt die CMC-FDP von der kongolesischen Armee mehr als 100.000 Munitionsladungen und mehr als 100 40mm-Raketen. Dies geht aus einem internen Dokument der Militärregierung von Nord-Kivu hervor, das die Rechercheorganisation Ebuteli ausgewertet hat.

Im Juli 2024 verhängte die Europäische Union Sanktionen über den CMC-FDP-Kommandanten Dominique „Domi“ Kamanzi Ndaruhutse wegen „Handlungen, die schwere Menschenrechtsverletzungen und -verstöße darstellen“. Er kämpft seit mehr als zehn Jahren an der Seite verschiedener Nyatura-Gruppen (Kinyarwanda für „hart zuschlagen“) und hat laut der UN-Sachverständigengruppe für die DR Kongo mit der bewaffneten Gruppe FDLR (Forces démocratiques de libération du Rwanda) zusammengearbeitet, insbesondere im Gebiet Bwito in Rutshuru. Die FDLR ist eine im Osten der DR Kongo operierende bewaffnete Oppositionsgruppe, die sich aus ruandischen und kongolesischen Kämpfern zusammensetzt. Zu ihr gehören Elemente [A1] der paramilitärischen Interahamwe und ehemalige ruandische Soldaten, die für den Völkermord in Ruanda im Jahr 1994 verantwortlich waren, sowie auch Kämpfer, die nicht an dem Völkermord beteiligt waren.

„Es ist unentschuldbar, dass die kongolesische Armee weiterhin Kämpfer der CMC-FDP unterstützt, obwohl sie solch entsetzliche Menschenrechtsverstöße gegen Zivilpersonen begehen“, so Tigere Chagutah. „Die Gruppe begeht diese Verstöße seit Jahren völlig ungezügelt. Die kongolesische Regierung muss ihre Unterstützung und Zusammenarbeit mit der CMC-FDP und anderen Wazalendo-Gruppen, die ebenfalls Verstöße begehen, sofort einstellen und sie zur Rechenschaft ziehen.“

 

* Namen aus Sicherheits- und Datenschutzgründen geändert

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