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Briefmarathon

Schreib einen Brief – verändere ein Leben!

Jedes Jahr rund um den Tag der Menschenrechte schreiben weltweit Hunderttausend Unterstützer*innen Briefe, verschicken Solidaritätskarten und unterzeichnen Petitionen für Menschen, die in Gefahr sind. Gemeinsam drücken wir dadurch Solidarität mit Menschen aus, deren Mut und Ausdauer uns inspirieren. Gleichzeitig üben wir direkt Druck auf Behörden und politisch Verantwortliche aus, zu handeln.

Mit dem Briefmarathon 2022 setzen wir uns von 1. bis 15. Dezember 2022 gemeinsam für Menschen ein, die verfolgt werden, nur weil sie ihr Recht auf Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung wahrgenommen haben. Aleksandra Skochilenko, Dorgelesse Nguessan und Shahnewaz Chowdhury sind mutig für Veränderung eingetreten und wurden für ihren friedlichen Protest verhaftet. Fordern wir gemeinsam ihre Freiheit ein und zeigen wir mit unseren Briefen weltweite Solidarität! Denn wir alle haben das Recht, unsere Meinung zu sagen, eine bessere Welt einzufordern und friedlich zu protestieren.

Aleksandra Skochilenko Portrait
Aleksandra Skochilenko
Russland
Wegen einer Protest-Aktion gegen Russlands Krieg in der Ukraine drohen Aleksandra zehn Jahre Gefängnis. Sie ersetzte Preisschilder in einem Supermarkt durch Papieretiketten mit Informationen über die Invasion. Die russische Künstlerin und Songwriterin wurde im April 2022 festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft. Aleksandra hat kein Verbrechen begangen. Sie muss sofort freigelassen werden! Unterstütze den Online-Appell und fordere mit uns ihre Freilassung.
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Shahnewaz Chowdhury Portrait
Shahnewaz Chowdhury
Bangladesch
Shahnewaz Chowdhury drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis. Sein Vergehen: Er hat auf Facebook geschrieben, dass ein Kohlekraftwerk in der Region Banshkhali in Bangladesch umweltschädigend sei und rief junge Menschen dazu auf, sich „diesem Unrecht zu widersetzen“. Shahnewaz Chowdhury ist Ingenieur und setzt sich für die von der Klimakrise stark betroffene Bevölkerung in seiner Region an der Küste Bangladeschs ein. Sein friedlicher Protest darf nicht kriminalisiert werden!
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Dorgelesse Nguessan Portrait
Dorgelesse Nguessan
Kamerun
Die schlechte wirtschaftliche Situation in Kamerun bereitete Dorgelesse Nguessan Sorge. Deshalb entschloss sie sich, zum ersten Mal in ihrem Leben an einer Demonstration teilzunehmen. Dabei wurde sie verhaftet und zu fünf Jahren Haft verurteilt. Dorgelesse ist alleinerziehende Mutter und muss ihre Familie versorgen. Ihr 18-jähriger Sohn leidet an Sichelzellenanämie und die Medikamente sind teuer. Dorgelesse hat kein Verbrechen begangen. Sie muss sofort freigelassen werden!
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Mitmach-Paket für den Briefmarathon 2022

Im Mitmach-Paket findest du alles, was du brauchst, um beim Briefmarathon dabei zu sein: Solidaritätspostkarten, Appellbriefe sowie Hintergrundinformationen zum Briefmarathon und den aktuellen Fällen.

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Material für Schulen

Beim Briefmarathon erleben junge Menschen, dass sie sich selbst gegen Unrecht einsetzen können und ihre Umwelt aktiv mitgestalten können. Bestelle dir jetzt dein Schulpaket, um mit deiner Klasse beim Briefmarathon dabei zu sein!

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Du bist Pädagog*in und möchtest mit deiner Klasse am Briefmarathon-Workshop mit Amnesty teilnehmen? Der Workshop zur Vorbereitung auf die aktive Teilnahme der Klasse am Briefmarathon richtet sich an alle Lehrkräfte und Pädagog*innen, die sich mit ihren Schüler*innen und Jugendlichen-Gruppen intensiver mit dem Thema Menschenrechte auseinandersetzen wollen.

Mehr zum Briefmarathon-Workshop

 

Wie funktioniert der Briefmarathon?

Menschen auf der ganzen Welt schreiben Millionen Briefe, E-Mails, Postkarten, Tweets und Petitionen ...

... und unterstützen damit Menschen, die sich in Gefahr befinden.

Sie bauen Druck auf die Entscheidungsträger*innen auf und ...

setzen ein Zeichen der Solidarität und Anerkennung für die Betroffenen und deren Familien.