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Lasst Amnesty Indien arbeiten!

Unsere Kolleg*innen in Indien gerieten offenbar wegen ihrer unerschrockenen Arbeit für die Rechte der Menschen in Indien ins Visier der Regierung.

Sie haben sich mutig gegen die Repressionen der Regierung gegenüber Menschenrechtsverteidiger*innen eingesetzt, Menschenrechtsverletzungen in den Regionen Jammu und Kashmir angeprangert und Polizeigewalt etwa bei den Delhi Riots dokumentiert.

Seit 30. September 2020 kann Amnesty International in Indien nicht mehr arbeiten. Sämtliche Konten wurden von den Behörden eingefroren.

Alle Amnesty-Mitarbeiter*innen in Indien haben ihre Jobs verloren. Sie erhielten weder das Septembergehalt, noch Abfindungszahlungen.

All dies ist Teil von schon länger andauernden Repressalien der Regierung gegen die Zivilgesellschaft, seitdem Premierminister Modi 2014 die politische Verantwortung im Land übernahm.
Menschenrechtsarbeit vor Ort ist enorm wichtig, um sicherzustellen, dass die Grundrechte der Menschen gewahrt bleiben.

Die indische Regierung muss mit sofortiger Wirkung die Bankkonten von Amnesty International Indien wieder freigeben und es wieder ermöglichen, dass die Organisation sich frei und ohne Vergeltungsmaßnahmen für Menschenrechte in Indien einsetzen kann.

Schon 2018 wurden unsere Kolleg*innen zum Ziel einer Schmutzkübelkampagne der indischen Regierung. Nach Berichten über Menschenrechtsverletzungen in Indien gab es mehrere Razzien im Amnesty-Büro und in Wohnsitzen von Vorstandsmitgliedern.

Amnesty ist eine wichtige Stimme für die Menschenrechte in Indien – unsere Kolleg*innen arbeiteten in vielerlei Weise zu den unterschiedlichsten Themen, darunter Todesstrafe, Unterdrückung von Minderheiten und die Rechte von Frauen. Amnesty stellte auch zahlreiche Angebote für Menschenrechtsbildung zur Verfügung.

Dass die Arbeit von Amnesty International in Indien gestoppt wurde, ist ein großer Rückschritt für die Menschen und ihre Rechte.

Fordere mit uns von der indischen Regierung:

  • Stoppt die Repressionen gegen die Zivilgesellschaft!
  • Lasst sofort alle Menschenrechtsverteidiger*innen frei, die verhaftet wurden, nur weil sie ihre Meinung offen gesagt haben!
  • Gebt sofort die Konten von Amnesty Indien frei und lasst die Menschenrechtsbewegung ihre Arbeit fortführen!

Deine Unterschrift wird – gemeinsam mit allen weltweit gesammelten Unterschriften – im Frühling an Premierminister Modi übergeben.

Hinweis zum Titelbild: Das Foto wurde vor der COVID-19-Pandemie aufgenommen. ​

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Indische Regierung zwingt Amnesty International Indien ihre Arbeit einzustellen

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